BORKHEIDE.
Luft haben ... hoch fliegen ... gut landen
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Für jeden etwas dabei! 11 Sektionen, über 300 Mitglieder, jung und alt und das wichtigste: Spaß am Sport.

Wenige Vereine im Landkreis bieten ein solch breites Spektrum an verschiedenen Sportarten an, wie der Borkheider SV 90. Doch ist es genau das, was der Verein seinen Mitgliedern und natürlich auch Interessierten anbieten möchte.
Du hast Lust ein paar Körbe mit der Sektion Basketball zu werfen? Du willst entspannt das Wochenende einläuten und Freitag-Abend ein paar Pfeile in der Sektion Dart werfen? Du hast schon mal einen Auftritt unserer Fireflies und Poi-Kids gesehen und möchtest ein Teil davon sein? Selbstverteidigung? Unsere neue Sektion Ju-Jutsu bringt sie dir bei.

Volleyball, Schwimmen, Fitness, Line-Dance, Badminton, Tanzen und natürlich auch Fussball! Für jeden etwas dabei.
"Wir sind alles, wir sind eins!"
Es erwartet dich ein lebendiges, freundliches Vereinsleben, bei dem natürlich der Sport aber vor allem der Spaß daran im Vordergrund steht.
Sportliche Grüße!
Der Vorstand - Borkheider SV 90

Sebastian Klock
Bachstelzenweg 5
14822 Borkheide

T. 0162 62 28 41 3

E-Mail: kontakt@borkheidersv90.de
Homepage: www.borkheidersv90.de

Kirchanger 14
14822 Borkheide

Telefon: 033845 90941
Fax: 033845 90948

E-Mail: info@waldbad-borkheide.de
Homepage: www.waldbad-borkheide.de

Öffnungszeiten/Saisonbetrieb
täglich von 07:00 Uhr bis 21:00 Uhr geöffnet

Waldbad Borkheide
Waldbad Borkheide

Das Waldbad Borkheide ist ein chemie- und barrierefreies Naturbad! Die Reinigung des Teichwassers erfolgt ausschließlich durch Aktivitäten von ausgesuchten Wasserpflanzen und Filtersedimenten im ausgelagerten Regenerationsteich. Die Wasserqualität wird 14tägig durch ein akkreditiertes Prüflabor nachgewiesen.

Das Waldbad Borkheide bietet seinen Besuchern ein 1000 m² Badeteich mit 3m Sprungturm. Für die kleinen und Kleinstbesucher sind ein Kleinkinderbecken, eine Kinderrutsche, eine Matschanlage, ein Spielschiff, eine Korbschaukel und  eine Wasserspirale zur für Spiel und Spaß vorhanden. Für Entspannung suchende Gäste stehen weitflächige Liegewiesen, Schattenbereiche im Wald und Sonnenliegen gegen Gebühr zur Verfügung.

Des Weiteren bietet das Waldbad Borkheide seinen Gästen eine Beachvolleyball-Anlage, sanitäre Einrichtungen  und Schließschränke.

Im April 2002 setzten sich sieben engagierte Menschen zusammen und gründen die DLRG Brück-Borkheide, um in den neu entstandenen Naturbädern der beiden Gemeinden für Sicherheit im und am Wasser zu sorgen. Sietdem haben viele alte und neue Kameradinnen und Kameraden diesen Gedanken weitergetragen und ihre Freizeit in den Dienst der Menschen in der Region investiert. Aktuell zählt unser Verein viele aktive Ehrenamtliche und zahlreiche Unterstützer - Februar 2024 sind es 138 Mitglieder.

Am 16.09.2022 sind wir in Borkheide mit einem neuen Vorstand neu durchgestartet. Gemäß den Zielen der DLRG sorgen wir nicht nur im und am Wasser der Region für Sicherheit. Wir retten auch aus Gefahr – unsere Einsatzkräfte sind Teil des Katastrophenschutzes hier in Potsdam Mittelmark.

Natürlich wollen wir auch den Menschen das Schwimmen beibringen. So bieten wir in Beelitz-Heilstätten Seepferdchenkurse an und trainieren unsere Mitglieder jeden Alters in Werder mit dem langfristigen Ziel, irgendwann einmal selbst als Rettungssschwimmer Leben retten zu können.

Uns trifft man aber nicht nur, wenn Gefahr im Verzug ist, denn wir wollen auch die Gemeinde und ihre Bewohner unterstützen. Wir wirken bei den ganz vielfältigen Terminen und Festlichkeiten hier in Borkheide nicht nur als Rettungsschwimmer und Sanitäter, sondern beteiligen uns auch am leiblichen Wohl der Gemeinschaft.

Wer Teil unserer tollen Truppe werden möchte, ist stets Willkommen! Bei uns kann man vieles Lernen, von der Ersten Hilfe und dem richtigen Schwimmstil, bis hin zum ausgewachsenen Sanitäter, Rettungsschwimmer oder Ausbilder. Aber auch jede helfende Hand ist gern gesehen! Kommt einfach auf uns zu und sprecht uns an, wir freuen uns auf Euch!

Kontakt:

DLRG Ortsgruppe Borkheide
Friedrich-Engels-Str. 20
14822 Borkheide

E-Mail: info@borkheide.dlrg.de
Homepage: www.borkheide.dlrg.de

Wenn die Tage kürzer werden und die Häuser im Glanz der Lichter stehen, dann beginnt die schönste Zeit im Jahr. Die Stiftung JOB hat sich auch für dieses Jahr Gedanken gemacht, wie sie den Familien die Vorweihnachtszeit etwas versüßen kann. Heraus kam der 2. JOB-Adventskalender, der die Familien dazu einlädt, gemeinsam mit ihren Kindern oder Enkeln jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Hinter jedem Türchen wartet eine tolle Überraschung auf die Familien, die zum Mitmachen und Ausprobieren einlädt.

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Am 22. Oktober war der 75. Todestag von Johannes Gustav Paul Grade, besser bekannt als Hans Grade. Dies nahm die bereits 1990  gegründete Hans-Grade-Gesellschaft zum Anlass, die „Libelle“ erstmals dem Publikum vorzustellen. Im November letzten Jahres war die finale Zusage gekommen, dass der Verein den 1:1-Nachbau des Fluggerätes bekommen würde, Ende August war der etwas komplizierte Transport aus dem Sauerland vollzogen worden.

Flugzeugbau

Hans Grade, 1879 in Köslin (Pommern) geboren, besuchte von 1900 bis 1904 die Technische Hochschule in Charlottenburg und begann bereits 1903, Motoren zu konstruieren. 1907 wandte er sich der Flugzeug-Konstruktion zu, er testete seine Bauwerke höchstpersönlich, was auch mal in Bruchlandungen resultierte.

Im August 1909 zog Hans Grade mit seiner Werkstatt nach Borkheide (damals noch Bork) und nahm im selben Monat mit der „Libelle“ am Flugwettbewerb „Lanz-Preis der Lüfte“ teil und gewann als Sieger einen Preis von 40.000 Goldmark.

1910 errichtete Grade in Borkheide eine Flugzeugfabrik mit angeschlossener Flugschule. 80 Flugzeuge wurden gebaut, 130 Flugschüler wurden ausgebildet.

1910 gelang ihm der erste Dauerflug (4:30 h), zwei Jahre später transportierte eins seiner Flugzeuge einen Sack Post von Borkheide nach Brück – dies gilt als die erste Luftpostbeförderung in Deutschland.

Corona hatte bis jetzt die öffentliche Vorstellung des Fluggerätes verhindert, der Todestag Grades war nun ein willkommener Anlass, dies nachzuholen. Und auch wenn noch viel Arbeit vor den Grade-Historikern liegt - so sollen die Tragflächen neu bespannt werden und ein Motor rekonstruiert werde, aktuell findet sich an dessen Stelle neu eine Attrappe aus Holz, präsentierte sich auf dem Marktplatz ein beeindruckendes Stück Borkheider Geschichte.

Das Grade-Auto

Zum Ende des Ersten Weltkrieges durfte Deutschland keine Flugzeuge mehr bauen, und so legte sich Hans Grade auf den Automobilbau zu. Seilzugbremsen und –lenkung, wie auch die Windschnittigkeit der Karosserie ließen seine Herkunft aus dem Flugzeugbau erkennen.

In wenigen Exemplaren entstand in der Grade-Automobil-Werke AG im Jahre 1921 zunächst der Typ F1.

Rund ein Jahr später debütierte der Zweitakter vom Typ F2, mit zwei Zylindern, gut 800 Kubik und 14, später 16 PS, der zeitweise das bestverkaufte Automobil in Deutschland war.

Ein solcher Wagen, in der Rennversion, existiert heute noch in Borkheide. Drei weitere verbliebene Fahrzeuge sind bekannt, einer davon fahrbereit, doch das sind alles Straßenfahrzeuge. Anlässlich des 75. Todestages wurde der Wagen aus der Garage geholt und auf eigener Achse und unter lautem Getöse (Schalldämpfer waren an dem Rennwagen nicht vorgesehen) auf den Borkheider Marktplatz gefahren. Der Besitzer des Fahrzeuges, Rudi Lapoehn, stammt gebürtig aus derselben Region wie Hans Grade.

Die Vorgeschichte des Fahrzeuges ist recht ungewöhnlich: als Hitler begann, Privatfahrzeuge zu „requirieren“, haben Grade-Freunde Fahrzeug-Teilsätze überall im Dorf privat untergebracht. Nach dem Krieg blieb so manches liegen, wurde aber eifrig weitergereicht, wenn der Hüter verstarb. Kurz vor der Wende ergab es sich dann, dass eine Erbin sich an das Interesse Lapoehns an den Teilen erinnerte. Man kam zueinander, und in zwei Jahren Arbeit hat der KFZ-Meister den Grade-Wagen zusammengebaut. Von dieser Rennversion wurden nur 3 Stück anlässlich der Eröffnung der AVUS (vor genau 100 Jahren) gebaut, dieser war mit dabei.

Inzwischen drängten andere Automobilbauer auf den Kleinwagenmarkt. Sie konnten ihre Fahrzeuge deutlich günstiger anbieten als Hans Grade. 1926 versuchte er noch, mit dem Vierzylinder-F 4 A mit 24 PS den technischen Vorsprung zu halten, doch die finanzielle Not war schon zu hoch, und zwei Jahre später war Schluss.

Fotoserie zum 75. Todestag Hans Grade (25.10.2021)

Fotoserie Urheberrecht: K. Fröhlich/Amt Brück

Weitere Informationen: Hans Grade Gesellschaft Borkheide e.V.

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