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Letzte Gemeinderatssitzung mit Bürgermeister Andreas Kreibich 

Andreas Kreibich, Bürgermeister Borkheide 2014-2024. Foto: J. Wesselmann

Am Donnerstag, 2.5.2024 fand in unserer Gemeinde die letzte Gemeinderatsitzung unter dem Vorsitz unseres Bürgermeisters Andreas Kreibich statt. Mit einem herzlichen Dankeschön wurde er von den Gemeindevertreter:innen verabschiedet, denn bei der kommenden Wahl zum ehrenamtlichen Bürgermeister und zur Gemeindevertretung am 9. Juni tritt er nicht mehr als Kandidat an.  Zehn Jahre arbeitete Kreibich für und mit Borkheide.

Was ist in den letzten zehn Jahren in unserer Gemeinde passiert und wie könnte es weitergehen? Jakina U. Wesselmann (J.W.), Redaktion borkheide.eu, im Gespräch mit Andreas Kreibich (A.K.):

J.W.: Zehn Jahre einer stetig wachsenden Gemeinde vorzustehen, das ist eine große Herausforderung, bietet jedoch auch viel Raum zur Gestaltung. Haben sie sich ihre Arbeit bei Antritt ihres Amtes 2014 so vorgestellt?

A.K.: Nein, es war mir zwar klar, wie umfassend und vielseitig die Aufgaben eines Bürgermeisters sein würden. Mit der schnellen Veränderung in unserer Gemeinde und dem zügig wachsenden Umfang der Aufgaben konnte damals wohl niemand rechnen. 

J.W.: Was waren ihre damaligen Pläne?

A.K.: Zum einen war es mir sehr wichtig, die Struktur der Gemeinde zu erhalten und auszubauen. Das soziale Leben, die Infrastruktur und besonders die Vereine wolle ich mit meinem Amt unterstützen. Zudem gab es noch keinen Flächennutzungsplan – eine Aufgabe, die es dringend anzugehen galt.

J.W.: Wie konnten sich die Gemeinde in ihrer Amtszeit entwickeln?

A.K.: Wie gesagt, mit unserer wachsenden Gemeinde gab es viel zu tun:

  • Ein neues Gemeindehaus mit Generationenspielplatz, Bauhof und Radstation wurde erbaut
  • An viele Stellen wurde die Straßenbeleuchtung verbessert
  • Schule und Kita wurden erweitert 
  • Das pädagogische Personal in Kita und ITBA ist nun vollständig
  • Wir haben den Schulsportplatz saniert
  • Die Bewässerungsanlage Sportplatz wurde erneuert
  • Verträge mit Naturbadverein, Sportverein und Hans-Grade-Gesellschaft sind neu geschlossen worden
  • Wir haben den 3. Platz beim Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gemacht
  • Sanierung der IL18 konnte angeschoben werden. Damit haben wir dem Hans-Grade Museum auf Dauer eine Heimat gegeben
  • Seit 2014 hat Borkheide mit Heike Günther eine offizielle Ortschronistin, seit 2023 gibt es für ihre Arbeit eigene Räume in der Gemeinde
  • Borkheide hat deutlich mehr Gewerbe – das Gewerbegebiet am Ortseingang ist jetzt ausgelastet
  • Die Gesundheitsbuddys haben ihre Arbeit im Ort aufgenommen
  • Wir haben eine Generationskonferenz etabliert
  • Die Gesundheitswoche konnte erfolgreich fortgeführt werden
  • 2017 wurde der 80. Geburtstag von Borkheide groß gefeiert – auch mit einer Zugtaufe. Seitdem fährt eine Bahn mit dem Namen Borkheide.
  • Der Friedhof wurde saniert (Zaun und Bewässerung), die Kriegsgräberstätte wurde mit Fördermitteln neu gestaltet
  • „Der besondere Abend“ wurde weiterhin von der Gemeinde unterstützt
  • Die Öffentlichkeitsarbeit wurde ausgebaut: Eine Broschüre mit Ortsplan wurde erarbeitet, produziert und an alle Borkheider:innen verteilt und die Website ist neu konzipiert, gestaltet und umgesetzt. 

J.W.: Auf welche Veränderungen sind sie stolz?

A.K.: Besonders stolz bin ich auf die Gestaltung des Ortszentrums. Wir haben unser schönes neues Gemeindehaus mit Bauhof, Radstation und Mehrgenerationenspielplatz. Diese Gestaltung hat das bereits vorhandene Zentrum mit Marktplatz, Naturbad und Feuerwehr abgerundet.

J.W.: Was freut sie besonders?

A.K.: Wir haben in unserer Gemeinde ein gesundes Miteinander. Wir können auch über unangenehme oder schwierige Dinge sprechen und finden eine Lösung, hinter der wir zusammen stehen können. 

J.W.: Hat Sie etwas besonders geärgert?

A.K.: Der gewünschte umfangreiche Schulneubau konnte am Ende nicht geschafft werden, weil die Baukosten exorbitant gestiegen sind und wir aus dem KIP2-Paket vom Land keine Fördermittel erhalten haben.

J.W.: Wie sehen Sie unsere Gemeinde in der näheren Zukunft?

A.K.: Ich habe keine Glaskugel. Ich sehe aber, dass die Gemeinde ein hohes Potenzial zur Entwicklung hat. Allerdings muss sorgfältig und auch aktiv damit umgegangen werden.

J.W.: Was geben Sie ihrer Nachfolgerin/ihrem Nachfolger an Ideen und guten Wünschen mit auf den Weg?

A.K.: Es braucht manchmal einen langen Atem – und es heißt: Ruhe bewahren.

J.W.: Lieber Andreas Kreibich, herzlichen Dank für das Gespräch und von meiner Seite auch noch einmal herzlich für die letzten "bewegenden und bewegten" 10 Jahre mit ihnen als Bürgermeister unserer Gemeinde.

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